Rezension (2014) bei Radio Dunkle Welle

Nachdem die erste Promo-CD beachtliche Anerkennung erntete, wurde die Band um 2 Mitglieder erweitert und die CD wurde komplett überarbeitet. Auf dieser Promo-CD befinden sich nun 11 Songs,die alle ein wenig anders klingen, als auf der Vorgänger Promo. Ein anderes Tracklisting und die gut in Szene gesetzte weibliche Stimme geben dem 2. Teil von "Love and Pain" ein neues Gesicht. Floating Point machen gerade die Runde auf diversen Samplern,wie auch auf unserem, wo sie mit einem exclusiven Remix zu "TELL ME" vertreten sind. Die neue Backgroundsängerin Claudia kommt beim Song "Don't you cry for me" auch mal alleine zum Zuge und bietet eine Abwechslung zum sonst sehr soften Gesang des Synthpop-Trios. Da sich diese Songs wohl immer noch in Bearbeitung finden, bin ich gespannt, wie wie sich denn anhören würden,wenn sie mal auf CD gepresst werden. Balladen, wie etwas schnellere Songs, gehören ebenso zum Repertoire dieser CD, wie wunderbar traurige Texte, doch ein richtiger Hit fehlt irgendwie auf dieser CD. Vielleicht fehlen auch neue Songs,die das ganze beleben würden,etwas mehr Pepp und Tempo und dann geht's ab. (Wertung 76 % ) 

Rezension vom April 1999 im Magazin KLANGWALD 

Whow! Also ich habe ja schon viel in meinem Leben gehört - auch vieles, was im eigenen Studio produziert wurde, weil man noch keinen Vertrag bei einem Label hat. Aber das, was dieser Tonträger aufbietet, ist absolut top! Synth-Pop der feinsten DE/VISION-Art. Wer die CDs von DE/VISION bis Monosex mochte, der wird hier Purzelbäume schlagen. Durchgängig finden sich hier Songs, die absolut verführen und zum Schwelgen einladen. Musikalisch wird hier eine Tiefe erreicht, die absolut nichts zu wünschen übrig läßt. DE/VISION hätten es wirklich nicht besser machen können. Im Gegenteil - im Vergleich zur Monosex muß man sagen, daß dieses Werk hier eigentlich das Erwartete bietet. Hier bekommt man nicht nur feinste Synth-Pop-Klänge, hier gibt es die Melodien, die alles so weit perfektionieren, daß man sich in fast jeden Song auf Anhieb verliebt. Und genau das haben DE/VISION auf der letzten CD nicht mehr bieten können. Jetzt aber mal weg von DE/VISION, sonst tue ich Jörg Grundnig noch unrecht. Alles was sich auf dem Silberling befindet hat er selbst produziert, gemischt und aufgenommen. Ich bin absolut verliebt in diese CD, die seit ca. einer Woche ununterbrochen in meinem CD-Player liegt. Das erstaunliche ist nämlich, daß man sich die Stücke nicht leid hört. Und welches Debut-Album kann schon so überzeugen? Von den 9 vergebenen Punkten von mir, ist kein einziger 'geschenkt'. Diese Wertung ist hochverdient. Ich habe einen Punkt abgewertet, da mir eine ruhige Insel auf der CD fehlt. Ein deutsches, ruhiges Stück würde den Hörer noch mehr mit dem Gesamtwerk verbinden. Natürlich hätte ich bei einer 'normalen' Erscheinung für Unzulänglichkeiten wie fehlende Texte oder Schwächen im Sound abgewertet, aber das tue ich grundsätzlich nicht bei selbstproduzierten CDs. Kurz noch zur Quantität: Auf der Promo-CD befinden sich 14 Songs - auf dem Die Spieldauer beträgt gut 55 Minuten [9 von 10 Punkten - bezogen auf den Musikstil] [Musikstil: Synth-Pop] 

Rezension vom März 1999 der Diskothek Fantasiadance

Als ich diese CD zum ersten Mal hörte, dachte ich spontan an DE/Vision. Das ist aber auf gar keinen Fall negativ gemeint! Jörg Grundnig liefert mir hier eine CD voller "Rohfassungen"(Zitat), die er allein in seinem kleinen Heimstudio aufgenommen hat. Daß diese Rohlinge sich aber keineswegs hinter den momentan aktuellen Veröffentlichungen im Bereich SynthiePop verstecken brauchen, erwähnt er dabei mit keinem Wort! Man gibt in Apolda halt nicht gerne an. Aber mal im Ernst: Die CD enthält 9 richtig "sahnige" Pop-Nummern, wie sie kaum einer besser hinbekommen hätte. Prima Musik zum Träumen! Floating Point hat Zukunft! 

Auszug aus der Bandneuvorstellung in der Ausgabe 2/1999 RE.FLEXION 

Hinter Floating Point verbirgt sich eine neue Synthpop-Band aus Apolda/Thüringen, die es sicher noch weit bringen wird. Wir waren jedenfalls von den ersten Auf- nahmen äußerst angenehm überrascht,denn die Songs sind von der Eingängigkeit und vom Klangbild her durchaus mit denen einiger erfolgreicher Synth-Bands zu vergleichen.

Die erste Rezension (Herbst 1998) im E-LECTRIC 

Erstaunlich guten Synthie-Pop macht Jörg aus Thüringen. Alle Songs seiner ersten Demo-CD-R hat er zu Hause in seiner Wohnstube aufgenommen. Er selber bezeichnet seine Songs als Rohfassungen, die erst noch über- arbeitet werden müssen. Er vertreibt seine Demo-CD-R über das Internet und hat nach seinen Aussagen schon viele CD-Rs in die ganze Welt geschickt. Track 1 "The way you feel" ist gleichzeitig auch der beste Track, melancholisch, schöne Melodien, sehr ruhig dahinfließend und auch der Gesang ist völlig O.K.! Alle anderen Tracks kann man sich auch sehr gut anhören. Das was Jörg da alleine "zusammengezimmert" hat, klingt um einiges besser, als so manche große Produktion, die bei einer Plattenfirma herausgekommen ist. Mal sehen, wie die Songs klingen, wenn sie nachbearbeitet wurden.